Mehr Bewegung mit Smart Moving

Move your Autopilot!

Das Projekt Smart Moving – Start Moving bringt mehr Bewegung in deinen Uni-Alltag. Wie das gehen soll? „Nudging“ heißt das Zauberwort. Im Klartext: Man trifft Maßnahmen, die dich dazu „anstupsen“, die gesündere Entscheidung zu treffen. In unserem Fall bedeutet das: Wir bewegen dich dazu, dich mehr zu bewegen. Die Maßnahmen sprechen durch visuelle Reize deinen Autopiloten an. Das heißt, du entscheidest dich automatisch für die aktivere Variante. Beispiel gefällig? Die Piano-Treppe bringt die Menschen dazu, anstatt der Rolltreppe die Treppe zu benutzen. Das Beste daran: Sie sind dadurch nicht nur aktiver, sondern haben dabei auch jede Menge Spaß!

Make the smart choice the easy choice!

In den letzten Jahren ist in der Prävention das Interesse an Nudging-Ansätzen gestiegen. Nudging (deutsch: anstupsen, anregen) versucht, das Verhalten von Menschen auf vorhersagbare Weise zu beeinflussen, ohne dabei jedoch auf Verbote, Gebote oder ökonomische Anreize zurückzugreifen.

Vielmehr wird das äußere Umfeld an Punkten, an denen Entscheidungen getroffen werden (zum Beispiel vor einer Rolltreppe, Essensausgabe in der Kantine) so verändert, dass die gesundheitsförderliche Alternative (Wahl der Treppe, Wahl gesunder Lebensmittel) als die attraktivste wahrgenommen wird.

Ausgehend von den empirischen Erkenntnissen des Psychologen Daniel Kahnemanns, dass menschliche Entscheidungen nur begrenzt rational seien und stark durch den Kontext (Entscheidungsarchitektur) beeinflusst werden können, sollten die Stellen, die den Kontext beeinflussen können, dies möglichst so tun, dass das Gemeinwohl gefördert wird. Erfolgreiche Präventionsansätze auf Basis des Nudgings existieren bereits in anderen Ländern.

Das von Richard Thaler und Cass Sunstein entwickelte Konzept wird dazu genutzt, Konsumentscheidungen von Verbrauchern unbewusst durch Veränderungen in der Entscheidungsarchitektur so zu beeinflussen, dass gesundheitlich wünschenswerte Verhaltensweisen wahrscheinlicher werden (Thaler und Sunstein 2009). Dies kann durch Gestaltungsänderungen erreicht werden, die unbewusst zu gesünderem Verhalten animieren – zum Beispiel gezielt ausgerichtete Farben, Linien und Beleuchtung. Zu Nudging zählen auch Strategien der Vereinfachung von gewünschten Entscheidungen („make the smart choice the easy choice“), aber auch Strategien der Rückkopplung zum eigenen Verhalten.

Smartes Know-how über Alltagsbewegung

Viele kleine Schritte für dich, ein großer Schritt für deine Gesundheit. Du erfährst, wie du deinen Alltag aktiver gestaltest.

Mehr automatische
Bewegung

Lass dich von deinem Autopiloten leiten! Er entscheidet sich automatisch für das, was dir gut tut: Bewegung!

Täglich mehr
Wohlbefinden

Innerer Schweinehund ade! Täglich mehr Bewegung im Alltag gibt dir Power und verbessert deine Gesundheit. Fühl dich gut!

Be part of the smart movement!

Wir wollen, dass du aktiv bist und den Uni-Alltag mitgestaltest. Mach also beim Smart-Moving-Ideenwettbewerb mit und reiche deinen Vorschlag für eine aktivere Uni ein! Die besten Ideen werden prämiert und im Wintersemester 2018/2019 dann auch direkt umgesetzt. Der gesamte Prozess wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Deine Idee kann also mit etwas Glück Teil einer Grundlagenforschung zu Nudging im Setting Hochschule werden!

  • Sensibilisierung für Alltagsbewegung
  • Erhöhung der körperlichen Aktivität
  • Verringerung der Sitzzeiten
  • Verbesserung des Wohlbefindens
  • Erkenntnisse zu Nudging und Bewegung an Hochschulen
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